Digitales Satellitenfernsehen boomt: Rekordverkäufe bei Satelliten-Receivern im 1. Quartal 2010

Unterföhring, 27. Mai 2010. Digitales Fernsehen via Satellit steht in Deutschland mehr denn je in der Gunst der Zuschauer. Im ersten Quartal 2010 wurden laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) über 800.000 digitale Sat-Receiver verkauft. Das entspricht einem Zuwachs von rund 38 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit war der Satellit erneut die dynamischste digitale Infrastruktur: Insgesamt gingen über alle Infra-strukturen hinweg (Satellit, Kabel, Terrestrik, IPTV) von Januar bis März 2010 rund 1,1 Millionen digitale Receiver über die deutschen Ladentische – knapp 245.000 Geräte oder rund 22 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2009. In Relation zur Zahl der insgesamt abgesetzten Geräte im 1. Quartal 2010 repräsentiert der Satellit mit den 800.000 verkauf-ten Receivern den Löwenanteil mit über 73 Prozent, mit weitem Abstand folgen Kabel (DVB-C) und Terrestrik (DVB-T), die auf einen Anteil von rund zwölf beziehungsweise 15 Prozent kommen. Noch deutlicher ist die Spitzenposition des Satelliten bezogen auf die Umsätze, die mit dem Verkauf digitaltauglicher Receiver in den ersten drei Monaten des Jahres im Handel generiert wurden. 81 Prozent der Erlöse aus dem Verkauf von Digital-Receivern entfallen auf den Sat-Bereich – ein Zeichen, dass sich Konsumenten gerade beim Satelliten-Empfang für hochwertige Empfangsgeräte entscheiden.

Absatz von HD-Sat-Receivern mehr als vervierfacht

Der Verkaufsboom bei HD-Receivern spiegelt die Dynamik im Sat-Bereich besonders deutlich wieder. Laut GfK hat sich hier der Absatz im Quartalsvergleich mehr als vervier-facht: Wurden in den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres noch rund 100.000 HD-Sat-Receiver im Handel verkauft, so lag der Absatz im 1. Quartal 2010 bereits bei über 450.000 Stück. Das entspricht einem Anteil von über 80 Prozent aller im Handel abgesetz-ten HD-Receiver, insgesamt wurden in den ersten drei Monaten rund 540.000 HD-Receiver abgesetzt. Mit rund 125.000 verkauften Geräten wurden im März 2010 bereits den vierten Monat in Folge mehr HD- als SD-Sat-Receiver verkauft – knapp 60 Prozent aller abgesetzten Satelliten-Receiver sind mittlerweile für den Empfang des hochauflösen-den Fernsehens geeignet.

„Die sehr erfreuliche Entwicklung der Zahlen unterstreicht, dass der Satellit eindeutig der attraktivste Empfangsweg für digitales Fernsehen und HDTV ist – für den Zuschauer, für den Handel und für die Hersteller“, sagt Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer von ASTRA Deutschland. „ASTRA hat die Digitalisierung in den letzten Jahren konsequent vorange-trieben und sich als führende Infrastruktur für die Übertragung von HD-Programmen etab-liert. Deswegen freuen wir uns besonders über den HDTV-Boom im Bereich Satellit und die hohe Nachfrage der Zuschauer.“