ASTRA ist Deutschlands neue Nummer 1 beim TV-Empfang: 17,5 Millionen Haushalte schauen über Satellit fern

 

München, 8. Februar 2012. Erstmals sehen in Deutschland mehr Zuschauer ihre Programme im Erstempfang über Satellit als über Kabel. Ende 2011 versorgten sich 17,5 Millionen TV-Haushalte über Satellit, knapp 900.000 mehr als im Jahr davor. Der Verbreitungsweg Kabel verzeichnet dagegen im selben Zeitraum einen Rückgang um rund 900.000 Haushalte. Damit sinkt die Reichweite des Kabelfernsehens auf 17,3 Millionen Haushalte. Auch das digitale terrestrische Fernsehen hat als Erstempfang an Bedeutung verloren und kommt nach einem Minus von 180.000 auf eine Reichweite von 1,8 Millionen Haushalte. Weiter zulegen kann dagegen das Fernsehen über Internet. IPTV überschreitet nach einem Wachstum um 330.000 mit 1,3 Millionen Haushalten im Erstempfang erstmals die Millionenmarke. Die Zahlen basieren auf dem aktuellen „TV Monitor“ 2011, den das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von ASTRA durchgeführt hat. Für die Untersuchung wurden im November und Dezember 2011 deutschlandweit 6.000 Interviews geführt. Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer ASTRA Deutschland: „Das ist ein phänomenales Ergebnis. Damit ist es uns in den letzten 2 Jahren gelungen, die Reichweite des Satelliten um mehr als 1,3 Millionen Haushalte zu steigern. Es gelingt uns immer besser, den Zuschauern die Vorteile von ASTRA zu vermitteln. Der grundsätzlich kostenlose Empfang, das vielfältige Programmangebot und die ausgezeichnete Bild- und Tonqualität bilden ein überzeugendes Gesamtpaket, das so kein Wettbewerber bieten kann.“ Über ASTRA können Haushalte bundesweit ohne monatliche Anschlusskosten derzeit über 260 deutschsprachige Programme empfangen, 37 davon im hochauflösenden Standard HDTV.

Abschaltung des analogen Satellitenfernsehens am 30. April 2012: Noch 1,8 Millionen Haushalte müssen handeln Bereits 15,8 Millionen Haushalte nutzen digitales Fernsehen über Satellit. Das entspricht einem Digitalisierungsgrad von 90 Prozent. Mehr digitale Haushalte verzeichnet auch das Kabel, das mit einer Digitalisierungsquote von 46 Prozent allerdings immer noch eine Mehrheit analoger Nutzer aufweist (9,4 Millionen Haushalte).

Die Zahl der Satellitenhaushalte, die ihre Programme noch analog empfangen, ist von Ende 2010 bis Ende 2011 um 1,2 Millionen auf 1,8 Millionen gesunken. Im Jahresverlauf gewann die Umstellung spürbar an Dynamik. Im ersten Halbjahr 2011 sank die Zahl der analogen Sat-Haushalte um mehr als 400.000, in den zweiten sechs Monaten waren es bereits knapp 800.000. Die verbleibenden Haushalte haben nur noch knapp drei Monate Zeit, auf digitalen Satellitenempfang umzustellen. Allerdings wissen die meisten Haushalte, dass sie handeln müssen: 85 Prozent kennen den Abschalttermin 30. April 2012.

Wolfgang Elsäßer: „Es gibt sicher noch viel zu tun für Sender, Handel, Hersteller und uns, um die Umstellung bis Ende April zu schaffen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir die Aufgabe gemeinsam erfolgreich meistern werden. Die Voraussetzungen sind gut, die restlichen analogen Satellitenhaushalte rechtzeitig zum Umstieg zu bewegen: Der Kenntnisstand der Betroffenen ist überdurchschnittlich, die Umstellung gewinnt zusehends an Dynamik und die Intensität der Kommunikationsmaßnahmen wird im Schlussspurt nochmal deutlich anziehen. Zudem ist der Umstieg für fast alle Zuschauer denkbar einfach. Sie müssen nur ihren Receiver austauschen. Wir empfehlen am besten gleich einen HDTV-Receiver zu kaufen.“

HDTV beeinflusst Fernsehnutzung und Konsum: Zwei Drittel der HD-Nutzer wünschen sich mehr HD-Programme

TV-Trend Nummer eins und wichtigster Treiber der Digitalisierung bleibt hochauflösendes Fernsehen im HDTV-Standard. 5,9 Millionen Satelliten-Haushalte in Deutschland schauen inzwischen Programme in HD-Qualität. Das ist gut ein Drittel aller Sat-Haushalte. Aktuell bietet ASTRA in Deutschland 37 Sender im hochauflösenden Standard HDTV an. Die Zahl soll bis Ende 2012 auf über 50 HD-Sender ansteigen.

HDTV beeinflusst in Deutschland auch zunehmend das Konsumverhalten und die Fernsehnutzung deutscher Haushalte. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Untersuchung von TNS Infratest, deren Ergebnisse ASTRA Deutschland heute zeitgleich mit dem jährlichen TV-Monitor veröffentlicht hat. Demnach planen 20 Prozent aller deutschen Haushalte innerhalb der nächsten zwölf Monate die Anschaffung eines HD-Receivers. 18 Prozent wollen sich einen neuen Flachbildschirm zulegen. Den Kauf eines Geräts mit digitaler Aufnahmefunktion (PVR) fassen elf Prozent ins Auge.

68 Prozent der Zuschauer, die bereits HD nutzen, wünschen sich mehr Programme in HD-Qualität. 66 Prozent gaben an, dass sie HD-Programme viel lieber schauen als Programme in herkömmlicher Qualität. HDTV spielt für diese Gruppe inzwischen auch eine wichtige Rolle bei der Programmauswahl. 36 Prozent gaben an, dass sie bei Programmen darauf achten, ob sie in HD ausgestrahlt werden. 29 Prozent können sich vorstellen einen Sender weniger zu nutzen, wenn er seine Programme nicht in HD ausstrahlt.